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Hinweise für Zeugen

Es kommt immer wieder vor, dass Zeugen Bedenken oder sogar Befürchtungen haben, mit anderen Prozessbeteiligten (etwa dem Angeklagten, gegen den sie bei der Polizei als Zeuge ausgesagt haben) vor dem Verhandlungssaal zusammenzutreffen oder in ihrer Anwesenheit auszusagen.

Bitte setzen Sie sich in diesen Fällen rechtzeitig vor dem Termin mit der zuständigen Geschäftsstelle des Amtsgerichts in Verbindung. Ihnen wird die Möglichkeit eingeräumt, den Verhandlungsbeginn in einem anderen Zimmer abzuwarten, aus welchem Sie durch das Gericht abgerufen werden. In besonderen Fällen kann das Gericht auch beschließen, dass Sie in Abwesenheit des Angeklagten oder sogar unter Ausschluss der Öffentlichkeit vernommen werden.


Zeugenentschädigung

Als Zeuge haben Sie Anspruch auf Entschädigung für Verdienstausfall und Ersatz von Auslagen wie z.B. Reisekosten. Bringen Sie bitte zum Terminstag Belege über Ihre Auslagen und Ihr Einkommen, sowie Ihre Bankverbindung mit, damit Ihr Entschädigungsanspruch berechnet und sofort ausgezahlt bzw. überwiesen werden kann. Sollten Sie zu einem Termin in einer Zivil-, Straf- oder anderen Sache als Zeuge zum Amtsgericht Lüneburg geladen werden und nicht in der Lage sein, die Reisekosten aus eigenen Mitteln vorzuschießen, können Sie sowohl mündlich wie auch schriftlich einen Antrag auf Gewährung eines Vorschusses beim hiesigen Amtsgericht stellen. Zuständig dafür ist die Geschäftsstelle für Justizverwaltungssachen, Tel. 04131 202 404 oder 04131 202 405, Fax 04131 202 555. Die Zeugenentschädigungsstelle des Amtsgerichts Lüneburg befindet sich im Zimmer 313 und ist wie folgt zu erreichen: Telefon 04131/202-518, Telefax (04131) 202 592

 

Zeuge vor Gericht

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